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Mitteilungen des Vorstandes


Unsere diesjährige, sehr gut besuchte Mitgliederversammlung mit Jubilarehrung, Verabschiedungen und Ernennungen hätte man aufzeichnen und als Schulungsmaterial weitergeben können. (Das muss man als Ehrenvorsitzende doch einmal sagen dürfen). Sicher und locker, dabei bestens vorbereit moderierte Doris Kischel punktgenau ihren Bericht über die von ihr und einem engagierten Vorstand geleistete Arbeit.

In wieviel Gremien sie, die Vorstandsmitglieder und Mitarbeiterinnen mitwirken und für das Ansehen unseres Ortsverbandes sorgen, wird im nächsten Mitteilungsblatt zu lesen sein.
In sechs ganztätigen Vorstandssitzungen wurde Programm und Arbeitsgrundlagen erarbeitet. An 100 Veranstaltungen nahmen 2096 Mitglieder teil.
Beim Kassenbericht wurden die Gesichter nachdenklich. 3500 Euro mussten aus den noch vorhandenen Rücklagen genommen werden. Weniger Mitglieder, hohe Saalmieten, weggefallene Anzeigen: das alles wirkt sich negativ aus. Insgesamt bescheinigte Renate Zoller als Kassenprüferin, Schatzmeisterin Pinkhaus eine tadellose Kassenführung. Der Antrag aus der Versammlung, den Jahresbeitrag um einen Euro anzuheben, wurde als nicht besonders hilfreich abgelehnt.

Dagegen fand der offizielle Antrag von Marlies Berndsen, nicht nur immer für einen guten Zweck sondern einmal jährlich – und zwar in der Mitgliederversammlung - für unseren Ortsverband zu sammeln, Beifall und Zustimmung. So kamen erfreuliche 400 € zusammen

Bei den Verabschiedungen der Mitarbeiterinnen, die ihre Arbeit schweren Herzens, aber immer aus verständlichen Gründen aufgaben, fand Doris Kischel sehr persönliche Worte, die mit viel Beifall aufgenommen wurden. Eine herzliche Umarmung und ein Blumenstrauß bekräftigten die Worte.

So gab Gisela Höhne nach 29 Jahren ihre Aufgabe als Auskunftsgeberin für Tarife in der Hauswirtschaft auf. Bis zu 23 Mal am Tag hat sie erklärt, wie hoch die Arbeitsentgelte und wie lang die Urlaube für die verschiedensten Ausbildungsgrade und Tätigkeiten im Haushalt sind.
Ihre Aufgabe wird Marie-Luise Hinninger übernehmen.

Annette Hüser hat zunächst die Hardanger- und dann die Wandergruppe engagiert geleitet. Die Aufgabe übernehmen Ursula Becker und Beate Jaschke.

Schwer fällt auch die Verabschiedung von Doris Gaedecke, mit der auch die letzte Börsengruppe geschlossen ist. Ihre Teilnehmerinnen haben sie immer als kompetent und gelassen gelobt. Besonders erwähnenswert, dass alle Teilnehmerinnen Mitglied im Ortsverband geblieben sind.

Hilke Kliese wurde einstimmig zur Kassenprüferin gewählt. Sie übernimmt das Amt von Katharina Bressel.

Und dann kam die Jubilarehrung – einfach nur schön!!! Blumen, Umarmungen, Fotos, Erinnerungen – dazu der voll besetzte Saal wird den Geehrten sicherlich in guter Erinnerung bleiben.

Wie kann die Leistung einer Frau gewürdigt werden, die offiziell keinen Mitarbeiterstatus hat aber seit Jahrzehnten die Arbeit des Vorstandes so unterstützt, dass Sie unersetzlich wurde? fragt Frau Kischel in die Mitgliederversammlung.

Und weiter: „Ich will den Spannungsbogen noch etwas aufbauen, bevor ich den Namen der zu Würdigenden verrate. Unser Verband besteht seit 1915, und wenn es nicht Frauen gegeben hätte und heute noch gibt, die unsere Geschichte aufgeschrieben haben und noch aufschreiben und in Fotos festhalten, würde ein Stück Zeitgeschichte verloren gehen, Frauengeschichte, Verbandsgeschichte, die Geschichte unseres DHB, Ingrid Erdmann sitzt - wie immer mit gespannter Kamera an ihrem Platz, um die Ausgezeichnete aufzunehmen, bis Frau Kischel unter deutlichem Beifall der Mitglieder fortfährt:

„Der Vorstand hat beschlossen, Frau Ingrid Erdmann in Würdigung ihrer langjährigen Verdienste um den Verband zum Ehrenmitglied zu ernennen“.
So überrascht war Ingrid Erdmann wohl nur selten in ihrem Leben. Wie wichtig diese Arbeit ist, zeigte sich noch am gleichen Tag, als in gemütlicher Mitgliederrunde von Frau Erdmann und Frau Kischel aufgenommene und von Herrn Kischel bearbeitete Fotos von Veranstaltungen aus den letzten Jahren gezeigt wurde. Herzliches Lachen, wenn sich jemand in der wärmenden Pudelmütze erkannte, Nachdenklichkeit, wenn ein Mitglied im Bild erschien, das wegen Krankheit nicht mehr kommen kann, und Wehmut beim Anblick der Verstorbenen. Und natürlich entdeckten die Mitglieder auch Gerda Pliefke, die nicht nur seit 45 Jahren Mitglied ist sondern auch wohl am häufigsten an unseren Veranstaltungen teilgenommen hat.

M.Berndsen


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