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Aus dem Ortsverband

„Wir sind schlagkräftig, unsere Kontrollsysteme sind gut, die Gesetze innerhalb Europas wurden bereits weitgehendst harmonisiert. Und trotzdem bleibt die Umweltbelastung durch Lebensmittelverschwendung in den privaten Haushalten viel zu groß“, erklärte Dr. Renate Sommer, EU-Abgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in ihrem Vortrag in der Monatsveranstaltung. Inhaltlich und akustisch gut verständlich vermittelte sie ihren Zuhörerinnen und Zuhörern, unter ihnen auch Gäste von der gastgebenden Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Sorgen um unsere gemeinsame Zukunft. Unsere Mitglieder hörten nicht nur aufmerksam zu, sondern beteiligten sich auch sachkundig an der lebhaften Diskussion. Die meisten gehörten zu der Generation, die noch selbst kocht und sparsam mit Lebensmitteln umgeht. „Brot wegzuwerfen ist eine Sünde“, ermahnten in ihrer Kinderzeit Mütter und Großmütter. Und alle waren sich einig – die jungen Menschen wissen nicht mehr genug über den Wert und die Verarbeitung des Materials, das für das reiche Europa in aller Welt wächst. In den Schulen müsse wieder Hauswirtschaftsunterricht erteilt werden, war die Forderung. Und die Referentin korrigierte zu Recht, nein, man müsse schon in den Kindergärten beginnen. Man war sich auch einig, dass es eine bessere Information über das Mindesthaltbarkeitsdatum gebe, das viel zu oft mit dem Verfallsdatum verwechselt werde. Warum denn auf Zucker und Salz ein unsinniges Haltbarkeitsdatum stehe, fragten die Mitglieder. Jedes europäische Gesetz sei ein Kompromiss zwischen vielen Interessen, war die Antwort der Referentin, und ergänzte, dass in Deutschland allein ein Drittel der vorverpackten Lebensmittel ungeöffnet weggeworfen werden. Und bei der derzeitigen Diskussion um die CO2-Belastung unserer Umwelt, dürfe man nie vergessen, dass die privaten Haushalte mit dem Wegwerfen ungenutzter Lebensmittel wesentlich zu dieser gefährlichen Belastung beitragen. Frau Kischel zog als Fazit, dass wir keine andere Chance haben als uns zu informieren und unser Kaufverhalten zu ändern. Es bleibt aber die Frage – wie erreichen die die junge Generation?
M. Berndsen

Reise durch das Paradies der Düfte
Das Ehepaar Wigger lud Mitglieder des DHB-Netzwerk Haushalt zu einer Reise durch das „Paradies der Düfte“ ein. Die Parfümerie Wigger ist mit ihrem Angebot an ausgefallenen, exklusiven und anspruchsvollen Luxus-Produkten von Parfümeuren und Kosmetikherstellern aus der ganzen Welt einzigartig und außergewöhnlich in der Region. Die Gruppe bewunderte das exquisite Sortiment und hörte gespannt Willi Wigger zu, der zu jedem Parfüm eine Geschichte erzählen konnte.

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