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Aus dem Ortsverband

Macht Stadtluft frei – oder krank?
„In Dortmund hat sich die Luftqualität von 1989 bis 2005 deutlich verbessert“, das hörten unsere Mitglieder in der Monatsveranstaltung zum Thema „Macht Stadtluft frei - oder krank?“ natürlich gern. Weniger gern natürlich, dass die Deutschen den sinnvollen Bestimmungen der EU nicht ausreichend folgen und keine Weltmeister im Umweltschutz sind. Referent Dr. Grote wusste das komplizierte Thema mit Sachverstand und eindrucksvollen Bildern auch für Laien verständlich zu machen. Angeregt und nachdenklich verließen die Zuhörerinnen den Vortrag, nachdem sie viele Fragen gestellt hatten. Dass der Hausfrauen-Bund schon früh die Problematik erkannt hatte, aber mit seinen Veranstaltungen und Forderungen zum Thema Umweltschutz nicht ausreichend Gehör bei Verbrauchern und Ämtern fand, machte dabei ein wenig traurig. Auf jeden Fall wurde der Blick für die Problematik durch den Vortrag geweitet. Dass Luftverschmutzung nicht nur durch Industrie und menschliches Leben sondern auch durch Vulkanausbrüche, Gewitter und Sandstürme belastet wird, oder dass Luftverschmutzung schon im alten Rom bekannt war, überraschte nicht. Viel später dann die bedrückende Entwicklung des Smog, der erstmalig 1952 in London aktenkundig wurde. 8000 Lungenkrebsfälle durch Feinstaub allein in Europa. Feinstaubbelastung verkürzt die allgemeine Lebenserwartung inzwischen um 8,6 Monate. Neue Gesetze haben zwar geholfen, aber da 80 Prozent der Menschen geballt in Städten lebt, ist eine Verbesserung kaum zu merken.  Tröstlich insgesamt, dass Dr. Grote seine Ausführungen mit dem berühmten Lutherspruch (der wahrscheinlich gar nicht von  Luther stammt), beendete „und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zu Ende geht, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen“
Marlies Berndsen


Brillen und Optik
Brillengläser reinigt man am besten mit handwarmem Wasser und Seife und trocknet sie mit sauberem Frottier- oder Papier-Kosmetik-Tuch ab. – Die Brillenmode wechselt häufig; z. Z.. sind die Rahmen schlichter geworden. – 98 Prozent der Brillengläser bestehen aus Kunststoff, wobei der Kunststoff härter ist als früher und nicht mehr so leicht verkratzt. – 98 Prozent der Gläser sind  Gleitsichtgläser. Wer gern im Bett liest, sollte zusätzlich eine Lesebrille besitzen. – Es gibt heute Brillen, die das Sehen bei Makula-Degenration erleichtern. Bei Gleitsichtgläsern treten heute gegenüber früher weniger Störungen auf,  z.B. gibt es kaum noch Probleme beim Treppenabstieg. – Kontaktlinsen sind inzwischen leichter zu händeln als noch vor einigen Jahren. – Kundenbesuche bei behinderten Kunden sind durchaus vorstellbar. – Selbsttönende Gläser sind nicht immer empfehlenswert. -  Das alles und noch viel mehr lernten die Teilnehmerinnen bei einem Besuch im Fachgeschäft Mester-Optic, das seit einiger Zeit von Optikermeister David Sondermann geführt wird. Wie viel Kenntnisse von einem Optikermeister erwartet werden, stellte unser Gastgeber überzeugend dar. Das Netzwerk Haushalt arbeitet seit vielen Jahren mit diesem Partnergeschäft zusammen. Frau Mester war da noch Inhaberin. Sie gab uns erste Tipps zum Umgang mit den damals noch neuen Gleitsichtgläsern. Optikermeister Fischer übernahm dann diese Partnerschaft. Oft genug musste er sich gefallen lassen, mit „Herr Mester“ angesprochen zu werden. Seine gute Beratung wird immer noch gelobt. Und offensichtlich haben wir mit David Sondermann wieder einen Ansprechpartner, der sich auskennt und genau so wie seine Vorgänger durchaus anerkennt, dass man auch einen guten Augenarzt braucht. Beeindruckt waren unsere Mitglieder ebenfalls von den neuen Messgeräten, wobei Herr Sondermann betonte, dass der Messraum weiterhin unverzichtbar sei. „Der Besuch hat sich gelohnt“, lautete die einmütige Feststellung der Besucherinnen, die mit einem großen Fragenpaket gekommen waren und sich auch zum Thema „IGeL-Leistungen bei Augenärzten“ austauschten. Marlis Berndsen


Ausflug ins Bergische Land

Es war der heißeste Tag des Sommers 2018! Aber das hielt 41 Mitglieder unseres Ortsverbandes nicht davon ab, den geplanten Ausflug ins Bergische Land zu machen, die einmaligen Ausstellungsstücke im Klingen-Museum Solingen zu bewundern, sich bei Haribo in den Werksverkauf zu stürzen, die wunderschöne Omnibusfahrt über Berge und Hügel des Bergischen Landes zu genießen, tapfer bis zur Müngstener Brücke zu wandern und sich mit Begeisterung auf die angebotene Bergische Kaffeetafel zu stürzen. Ja – es war eine echte Bergische Kaffeetafel mit vielerlei Brotsorten, Schinken, Wurst und Käse, mit Milchreis mit Zimt und Zucker und natürlich mit frischen Waffeln, heißen Kirschen und Sahne. Selbst der Korn fehlte nicht und wurde trotz der Hitze von fast allen Teilnehmerinnen getrunken.  Einige ganz tapfere – darunter auch unsere Vorsitzende – unternahmen noch eine Kurzwanderung zur nächsten Talsperre. Gemeinsam gelacht, gelernt und gestöhnt – so bleibt man lebenstüchtig und zufrieden. Das meinten zumindest am Ende alle Teilnehmerinnen. Dass wir während der Fahrt durchs Bergische Land von einem Begleiter viel über Land und Leute erfuhren und der Busfahrer uns über besonders schöne Strecken fuhr, würde allgemein lobend erwähnt. Und auch, dass man auf die Mitglieder mit Stock und Rollator Rücksicht nahm. Schön auch, dass die Mitglieder sich bei solch einer Fahrt viel besser kennen lernen.
Marlies Berndsen

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